Tutorial: Filzkugeln selber herstellen

Tutorial: Filzkugeln selber herstellen

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Seit der Entwicklung des Freebooks für das Journal Alma bin ich von kleinen dekorativen Dingen, die man als Anhänger weiterverarbeiten kann begeistert. Ganz besonders hat es mir das Beispiel von UNIKATze angetan, sie hatte eine Filzkugel auf Draht gefädelt und mit einem kleinen Ketten-Karabiner am Rücken des Journals angehängt.
Manchmal sind es solche Bilder, die einem den Geistesblitz verschaffen, was man noch für Material gelagert hat. In meinem Fall “Märchenwolle“.

Filzkugeln lassen sich zu vielen dekorativen Dingen verarbeiten: Untersetzer, Schmuck, kleine Anhänger bis hin zu Teppichen. Die Kugeln lassen sich einfach selbermachen. In dieser Anleitung zeige ich dir wie. Das Tutorial ist auch für Anfänger geeignet!

Märchenwolle ist gefärbte Wollfaser, die man zum trocken oder Nassfilzen verwenden kann. Ich hatte sie ursprünglich gekauft weil ich daraus die Haare für eine Püpü nach dem Schnitt von UNIKATze machen wollte, dann aber, weil die Wolle noch nicht angekommen war einfach gesponnenes Garn “aufgedröselt” und die Märchenwolle nach ihrer Ankunft auf Grund der schönen Farben bewundert aber nichtmehr benutzt.

Filzkugeln lassen sich zu vielen dekorativen Dingen verarbeiten: Untersetzer, Schmuck, kleine Anhänger bis hin zu Teppichen. Die Kugeln lassen sich einfach selbermachen. In dieser Anleitung zeige ich dir wie. Das Tutorial ist auch für Anfänger geeignet!
Da meine letzte Erfahrung im Filzen gute 20 Jahre zurück liegt und sich auf ein einmaliges Ereignis an einem Nachmittag auf einer Ferienfreizeit beschränkte, habe ich, um nicht zu viel falsch machen zu können, vorher bei Caros Fummeley nachgefragt– ich wüsste niemanden der sich besser mit Fasern auskennt, und mir den Tip geholt die Kugeln nass zu Filzen, einfach in Seifenwasser. Für mich eine tolle Gelegenheit ein wenig meiner Seifenvorräte abzubauen, die sich aus diversen Hotelaufenthalten und Geschenkpackungen mit Duschgel im Schrank sammelten. Hier kommt die Anleitung zum Nachmachen:

Das brauchst du:

 Märchenwolle in der/den gewünschten Farben
Seife
Waschbecken oder eine saubere Schüssel
warmes Wasser
ein Handtuch oder Küchenpapier zum Trocknen
Filzkugeln lassen sich zu vielen dekorativen Dingen verarbeiten: Untersetzer, Schmuck, kleine Anhänger bis hin zu Teppichen. Die Kugeln lassen sich einfach selbermachen. In dieser Anleitung zeige ich dir wie. Das Tutorial ist auch für Anfänger geeignet!
Als erstes wird die Märchenwolle vom Strang abgezupft und etwas auseinandergezogen. Sie sollte einen lockeren “wirren” Ballen bilden, der in die Handinnenfläche passt. Die Kugel die aus einem solchen Ballen entsteht hat ca 1,5cm Durchmesser. Wenn du eine kleinere Kugel filzen möchtest, kannst du auch ca 2/3 dieser Menge nehmen. Nimm zu Beginn nicht zu wenig Fasern, es ist schwierig (wenn auch nicht unmöglich) später Schichten hinzuzufügen um die Kugel dicker werden zu lassen, da die Fasern dann schon verfilzt sind!
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Jetzt wird die Märchenwolle etwas angefeuchtet und mit seifigen Händen zwischen den Handflächen gerollt. dabei wird der Ballen etwas kleiner. Jetzt wird er nach und nach immer wieder etwas ausgedrückt, ohne dabei die Kugelform zu zerstören, und mit etwas mehr Wasser weiter gerollt. Drück nicht zu stark, wenn der Ball platt wird lässt er sich nichtmehr zu einer gleichmäßigen Kugel formen!
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Wenn sich der Ball spürbar fester anfühlt kannst du den Druck beim Rollen erhöhen. Tauch ihn immer wieder etwas im Seifenwasser ein oder seif die Hände etwas ein, bevor du ihn weiter rollst. Wenn dir die Kugel nun zu klein erscheint kannst du sehr vorsichtig mehrfach wenige Fasern um den Ball legen und mit rollen. Roll nicht zu fest und gehe in kleinen Schritten vor, sonst entsteht keine Verbindung der zusätzlichen Fasern zur Kugel!
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Wasch die Kugeln gut aus um die Seife daraus zu entfernen. Dazu benötigst du eventuell mehrmals sauberes Wasser. Achte auch darauf, ob die Kugeln abfärben, sollte dies der Fall sein, solltest du vermeiden sie an einer Stelle einzusetzen an der sie mit Wasser in berührung kommen, damit sie dir später nicht die Kleidung verfärben, wenn du zum Beispiel in einen Regenschauer gerätst!
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Zum Schluss legst du die Kugeln auf ein sauberes Handtuch und lässt sie gut durchtrocknen. Du solltest sie mindesten über Nacht in der nähe der Heizung liegen lassen, bevor die sie weiterverwendest, damit sie auch in der Mitte trocken sind!
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Anschließend kannst du die Kugeln mit einer Nadel auffädeln um daraus eine Kette zu machen, oder du ziehst sie auf einen Draht oder ein festes Band um sie als Anhänger zu verwenden, beispielsweise am Schlüsselbund, dem Journal, einem Reißverschlusszipper oder einem Taschenbaumler.
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Ich wünsche dir viel Spaß beim Nachmachen!
 
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Folge:

1 Kommentar

  1. Super, dass das so gut funktioniert hat. Falls du mal Fasernachschub brauchst, sag bescheid. Ein paar Reste (auch in richtig tollen Farben) kann ich immer gern abzwacken. Die Kügelchen benötigen ja nicht viel 🙂

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