Anzeige: alten Schrank aufarbeiten mit Remmers[eco]-Farben

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Wie du weißt, renovieren wir momentan das Traummann-Haus. Die meisten Räume sind in den letzten 20-30 Jahren kaum verändert worden, was bedeutet, dass wir einen großen Brocken Arbeit haben. Ab und zu brauche ich zwischen den Renovierungsschritten auch Projekte, die mich motivieren, weil ich schnell zu einem Ergebnis komme. ich hatte dir bereits bei der Planung des Nähzimmers erzählt, dass mir diese Ergebnisse helfen den Zielzustand zu visualisieren und mich daher pushen. Aus diesem Grund habe ich in den letzten Tagen eine kleine Pause vom Verputzen der Wände gemacht. Einen alten Schrank aufarbeiten ziehe ich jeder grundlegenden Raumverschönerung vor! Daher habe ich mich damit belohnt, die Remmers[eco]-Farben an einem unserer zukünftigen Kleiderschränke zu testen!

Einen alten Schrank aufarbeiten – so geht’s:

Abwägungen– Lohnt sich die Aufarbeitung bei meinem Schrank?

Natürlich steht am Anfang die Entscheidung dafür, wie man seinen alten Schrank aufarbeiten möchte. In welchem Zustand ist er, aus welchem Material? Ist das Material vorbehandelt, und wenn ja auf welche Art? Ist es überhaupt sinnvoll und lohnend den Schrank aufzuarbeiten oder gibt es Gründe, die dagegen sprechen?

Mein Schrank besteht aus drei stapelbaren Elementen. Zwei davon haben Türen, eines Schubkästen.

Er stammt aus dem Haushalt meiner Oma, wurde also wahrscheinlich in den 60er oder 70er Jahren gebaut und ist aus furnierter Spanplatte. Die Oberflächen sind klar lackiert. Da die Beschädigungen des Schrankes rein optisch sind, lohnt sich die Aufarbeitung. Trotzdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass Möbel aus dieser Zeit Tücken bergen, wenn man ihre Farbe verändern will. Eine kleine Schwierigkeit stellen die Innenseiten der Schrankteile mit Türelementen da: sie sind dunkel furniert, während die Außenseiten des Schrankes ein helles Furnier haben. Da die Korpusteile verleimt sind, muss ich die „Kästen“ bearbeiten, ohne sie auseinanderbauen zu können.

Generell versuche ich, wie du weißt, Müll zu reduzieren und Dinge so lange zu nutzen, bis sie wirklich kaputt sind. Einen alten Schrank aufarbeiten ist nicht schwer, und besonders in Omas Haushalt finden sich oft noch vom Tischler gefertigte Schätze, die viel zu Schade für den Sperrmüll sind!


Materialauswahl

Ich habe in der letzten Zeit viele Lacke ausprobiert, die mich aber in den seltensten Fällen zufriedengestellt haben. Besonders der Gedanke der Nachhaltigkeit hat mich ins Stolpern gebracht. Wenn man aus diesem Grund einen alten Schrank aufarbeiten will statt ihn wegzuwerfen, sollte auch die verwendete Farbe nicht wahllos gekauft werden. Die Firma Remmers kenne ich noch aus meiner Lehrzeit. Alle Lacke die wir in der Werkstatt verarbeitet haben, kamen von dort. Während meines Studiums war ich sogar auf einer Exkursion in Löhningen um die Firma zu besichtigen. Diese Erfahrungen und der Blick hinter die Kulissen haben mein Vertrauen in die Produkte sehr gestärkt.

Die Remmers[eco] Öl-Farben sind wasserbasiert, weshalb sie flüssiger sind, als die meisten Lacke, die du für den Heimwerkerbedarf kennst. Du kannst sie mit einer Rolle oder mit einer Sprühpistole auftragen. Sie sind zu mindestens 70% aus nachwachsenden Rohstoffen und schadstoffarm. Sogar eine Zulassung für die Verwendung auf Spielplatzgeräten haben sie – du kannst sie also nicht nur im Innenraum nutzen, sondern auch draußen! Überhaupt ist die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten groß! Sie eignen sich genauso für Holzmöbel, wie auch für Türen, Fenster oder ein Gartenhaus.


Vorbereitung für einen neuen Anstrich

Ich mag helle Räume, daher habe ich mich entschieden, meinen Schrank weiß zu streichen. Da die Zimmer im Traummannhaus niedrige Decken haben und eher dunkel sind, möchte ich größere Möbelstücke hell und zurückhaltend in die Räume integrieren und Akzente mit kleinen, bunten Highlights setzen. Weiße Möbel reflektieren das Licht, sodass sie zu einem hellen Raum beitragen.

Als erstes solltest du deinen Schrank so weit es geht auseinander bauen. Je flacher die einzelnen Teile beim Streichen liegen, desto einfacher ist die Verarbeitung der Farben. Ich habe daher die Türen meiner Schränke abgebaut und alle Beschläge abgeschraubt. Wenn du deinen Schrank in seine Einzelteile zerlegt hast, muss er abgeschliffen werden. Es dürfen kein Schmutz, Fett oder lose Reste alter Anstriche auf der Oberfläche zurückbleiben. ich habe hierfür mit einem 120er Schleifpapier vorgeschliffen und anschließend mit 180er Schleifpapier einen Feinschliff gemacht. Danach muss der restliche Schleifstaub gut abgewischt werden – am besten mit einem staubbindenen Tuch.



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Remmers[eco] Ölfarbe auftragen

Da ich keine Möglichkeit habe, Lack oder Farbe aufzusprühen, obwohl diese Technik natürlich die gleichmäßigsten Ergebnisse liefert, habe ich mich für das Auftragen mit der Rolle entschieden. In den inneren Ecken der Korpusteile habe ich zusätzlich mit dem Pinsel gearbeitet, da die Rolle nicht ganz bis in die Ecke hinein reicht. Wichtig ist, dass du keine Schaumstoffwalze verwendest! Empfohlen wird eine Mohairwalze, die ich auf Grund der geschlossenen Baumärkte leider nicht besorgen konnte. Der Versuch mit einer Schaumstoffwalze zeigte wie befürchtet eine starke Blasenbildung, was ungleichmäßige Oberflächen zur Folge hat. Ein besseres Ergebnis konnte ich mit einer Rolle erzielen, die eigentlich zum Streichen von Wänden gedacht ist, und die ich zuvor mit einem Stück Klebeband „entfusselt“ habe. Nach dem Auftragen mit dieser Rolle habe ich die Farbe vorsichtig mit einem Pinsel verstrichen. So wurden die Oberflächen gleichmäßiger als bei meinen Tests die ausschließlich mit der Rolle aufgetragen waren. Bei hellen Farbtönen empfiehlt der Hersteller drei Anstriche. Diese sind auf meinen Schrankaußenseiten perfekt gewesen.

Die dunkleren Innenseiten haben erwartungsgemäß einen vierten Auftrag benötigt. Das Überstreichen ist bereits nach 6 Stunden möglich, sodass du mindestens zwei Runden am gleichen Tag schaffen kannst! Da die Farbe nach dieser Zeit noch nicht schleifbar ist, habe ich leichte Unebenheiten vorsichtig mit einem Japanspachtel abgezogen. So wurden die Oberflächen schön glatt. Da die Farbe elastisch bleibt, neigt das Schleifpapier dazu sich zuzusetzen. Um die Farbe abriebfest zu machen, habe ich als letzte Schicht eine Mischung aus der Weißen Öl-Farbe und der Farblosen Öl-Dauerschutzlasur aufgetragen.


Fazit zur Remmers [Eco] Farbe

Die Remmers[eco] Farben sind eine tolle, nachhaltigere Alternative zu herkömmlichen Lacken. Die Verarbeitung solltest du als Laie an einem Teststück arbeiten, damit die Oberflächen auch mit Rolle und Pinsel gleichmäßig und nicht streifig werden. Auch etwas Geduld solltest du mitbringen, denn bis die Farbe komplett durchgetrocknet ist, solltest du 1-2 Tage einplanen – zumindest wenn du wie ich die lackierten Flächen aufeinanderstapeln musst. Außerdem solltest du in einem gut belüfteten Raum arbeiten, da eine leichte Geruchsbildung unvermeidlich ist. Bei Arbeiten an der frischen Luft empfehle ich dir einen windstillen Tag zu wählen, da die Farbe im halbtrockenen Zustand klebrig ist und so besonders empfänglich für Verschmutzungen (Wir mussten in dieser Phase einer Fliege aus einer dramatischen Lage helfen, die sich auf eine der Schranktüren verirrt hatte.). Mit dem Ergebnis, sowohl optisch, als auch haptisch bin ich sehr zufrieden!

Die Tücken beim Streichen alter Möbel möchte ich dennoch einmal kurz aufgreifen, denn sie zeigten sich in den ersten beiden Anstrichen: wasserlösliche Bestandteile aus Holz oder alten Lacken werden durch die feuchte Farbschicht aufgenommen, wodurch die Oberfläche gelblich-fleckig wird. Diese Verfärbungen werden mit jedem Auftrag der Farbe weniger. Wie stark sie auftreten hängt davon ab, was für eine Holzart oder welche Art Oberflächenbeschichtung deine Möbel haben.

Und mein nächstes Projekt? Einige Türblätter warten noch auf einen Anstrich mit der restlichen Farbe…


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