Fotografie für Nähblogger – Flatlays als Alternative zum Model

Fotografie für Nähblogger – Flatlays als Alternative zum Model

Werbung: Einige der abgebildeten Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Beitrag enthält Werbelinks. Wenn du mehr zum Thema Werbung bei LaLilly Herzileien erfahren möchtest, findest du auf der Seite zur Transparenz im Umgang mit Werbung.

Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Ein Flatlay ist ein Bild, auf dem Kleidung und Accessoires mit  dekorativen Elementen kunstvoll arangiert sind, sodass sie flach auf einem Untergrund liegen. (flat=flach; lay=liegen). Dieses “Stillleben” wird möglichst gerade von oben fotografiert.

Das Arrangieren von Flatlays braucht etwas Übung – Ziel ist es, dass es wirkt als ob die Gegenstände zufällig in dieser Anordnung liegen. Dennoch sollten sie so geordnet sein, dass das Auge im Bild Halt findet, die Farben und Gegenstände stimmig sind und das Bild gut ausgeleuchtet ist. Die Komposition eines hübschen Flatlays ist trotzdem einfacher, als ein Bild mit einer Person darauf zu gestalten- besonders wenn du keine Hilfe beim Aufnehmen deiner Bilder hast und selbst hinter der Kamera stehst.

 

Blogs leben von Klicks – aber nicht immer reichen gute Texte und Inhalte mit Mehrwert um die Leser auf einen Blog zu locken. Ich gebe dir einige von mir erprobte Tipps zur Fotografie für Nähblogger, mit denen du deine genähten Werke so in Szene setzen kannst, dass die Bilder Lust auf mehr machen.

Flatlay eines Outfits und Equipments für einen Fotowalk

Ideen zur Flatlay- Gestaltung

Um ein erstes Gefühl für Flatlays zu bekommen, kannst du dich bequem mit einem Getränk deiner Wahl zurücklehnen, dir dein Smartphone oder deinen Computer schnappen und dich in den Sozialen Medien umschauen. Besonders Pinterest und Instagram sind riesige Fundgruben für schöne Flatlays, die du als Inspiration nutzen und in Sammlungen oder Pinnwänden speichern kannst.

Instagram

Auf Instagram gibt es seit Anfang 2018 den #Flatlayfridiy. Ins Leben gerufen hat ihn Ulrike vom Blog Moritzwerk, auf dem du auch die Entstehungsgeschichte des Flatlayfridiy nachlesen kannst. Jeden Freitag zeigen DIY-Blogger und Instagramer ihre Flatlays selbstgemachter Dinge auf Instagram und Facebook und markieren sie mit dem passenden Hashtag. Aber auch abseits der DIY-Szene findest du, wenn du in die Instagram Suche #Flatlay eingibst, mehr Inspiration als du verarbeiten kannst.

Lass die Bilder einen Moment auf dich wirken und vergleiche sie. Versuche herauszufinden, was die Bilder, die dir besonders gut gefallen gemeinsam haben. Das ist der erste Schritt um deinen eigenen Flatlay-Stil zu entwickeln.

 

Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Hilfreiche Tipps zur Flatlay Fotografie findest du in meiner Serie "Fotografie für Nähblogger"

Beitrag zum FlatlayFriDIY

 

Du willst auf dem Laufenden bleiben, wenn bei LaLilly Herzileien etwas Wichtiges passiert? Wenn du dich zu meinem Newsletter anmeldest, informiere ich dich über Angebote, wichtige Neuigkeiten, Probenähen und neue Schnittmuster! (klick)

Pinterest

Mein zweiter Schritt war es, eine Pinnwand mit Flatlays auf Pinterest einzurichten. Auf dieser Pinnwand sammle ich eigene Flatlays aber auch Bilder anderer Blogger, die mir gut gefallen. Von Zeit zu Zeit führe ich mit Hilfe dieser Pinnwand eine kleine “Manöverkritik” durch. Ich vergleiche meine Bilder mit den anderen Bildern die ich gespeichert habe und versuche herauszufinden, was mir gut gefällt und was ich verbessern könnte. Anschließend schnappe ich mir direkt mein Handy und beginne Flatlays zu arrangieren und zu fotografieren, um meine Erkenntnisse und Ideen in der Praxis zu testen.

 

Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Hilfreiche Tipps zur Flatlay Fotografie findest du in meiner Serie "Fotografie für Nähblogger"

Flatlay eines Handys auf einer alten Resopal-Tischplatte

Equipment zum Aufnehmen von Flatlays

Die Kamera

Mein Handy? Ja, du hast richtig gelesen. Ich fotografiere meine Flatlays meistens mit meinem Handy. Anders als bei Bildern auf denen ich meine Outfits trage, brauche ich für Flatlays keine besonderen Objektive oder Kameraeinstellungen. Sofern die Lichtverhältnisse gut sind, muss ich die Bilder nicht stark bearbeiten. Für den Zweck “Instagram” reicht es daher sie im JPG Format aufzunehmen. Natürlich ist für gute Fotos die Vorraussetzung, dass das Handy eine gute Kamera hat. Ich nutze für meine Bilder ein iPhone 8. Mit der integrierten App ermöglicht es auch, die Bilder bequem zu bearbeiten, wenn es nötig ist. Außerdem kann ich so direkt quadratische Bilder fotografieren, wodurch ich die Wirkung meines Flatlays für Instagram sofort erfassen und wenn nötig Elemente umgestalten kann.

Wenn du eine gute Kamera hast, die Bilder im RAW-Format aufnehmen kann, hast du natürlich auch bei Flatlays tolle Möglichkeiten durch die Bildbearbeitung das Maximum aus deinen Fotos herauszuholen. Wenn ich, wie für diesen Beitrag, Flatlays auf meinem Blog einsetze, wo die Bilder deutlich größer dargestellt werden als auf Instagram, greife ich darauf zurück. Solange aber hauptsächlich das Nähen und nicht das Fotografieren deine Leidenschaft ist, ist es nicht nötig teures Equipment für Flatlays anzuschaffen.

 

Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Hilfreiche Tipps zur Flatlay Fotografie findest du in meiner Serie "Fotografie für Nähblogger"

Flatlay auf einer mit Marmorfolie beklebten Platte

 

Flatlay Hintergründe

Neben der Kamera, mit der du deine Bilder aufnimmst, brauchst du für dein Flatlay einen passenden Hintergrund. Einige Hintergründe, wie eine schöne Tischplatte oder ein Bett mit einer gemütlichen Tagesdecke bieten sich geradezu an um deine Nähwerke darauf zu arrangieren. Am einfachsten ist es jedoch, um die nötige Distanz für ein gerade von oben aufgenommenes Foto zu bekommen, wenn du dein Flatlay auf dem Boden drapierst. Als Hintergrund kann dabei ein schöner Holzfußboden selbst dienen. Du kannst auch eine schöne Decke, einen großen Bogen Tonkarton, einen dezenten Stoff oder einen selbstgebastelten Fotohintergrund unter dein Flatlay legen. Selber basteln kannst du Hintergründe ganz einfach, indem du eine dünne MDF-Platte aus dem Baumarkt tapezierst oder mit einer matten Folie beklebst. So kannst du zum Beispiel, wie ich es auf dem oben abgebildeten Flatlay getan habe, kostengünstig eine Marmor-Oberfläche imitieren. Du kannst dabei beide Seiten unterschiedlich gestalten um mehr Möglichkeiten für unterschiedliche Bildstimmungen zu bekommen. Auch zusammengesteckte Laminat-Bretter können als einfach zu verstauender Hintergrund genutzt werden.

 

Stativ und Reflektor

Ein Stativ ist meiner Meinung nach in jedem Fall eine gute Anschaffung für die Fotografie als Nähblogger. Beim Aufnehmen von Flatlays kann es, besonders wenn du mit einer schweren Spiegelreflexkamera fotografierst, hilfreich sein. Bei großen Arrangements kann es aber auch stören, wenn du Probleme hast die Beine des Stativs aus dem Bild herauszuhalten. Daher verzichte ich auf das Stativ, wenn ich so gute Lichtverhältnisse habe, dass meine Handykamera für die Flatlays ausreicht. Was ich dir hingegen sehr empfehlen kann, ist die Anschaffung eines Reflektors oder eines großen weißen Tonkartons, den du als Reflektor einsetzen kannst. Dadurch kannst du auf der dunkleren Seite deines Stilllebens die Schatten reduzieren, die sich automatisch ergeben, wenn du mit natürlichem Licht fotografierst. Wenn du auch Kleidung am Model fotografieren möchstet und mit deinem Foto-Equipment nicht immer an einem Ort bleibst, sind faltbare Reflektoren praktisch, da sie sich gut transportieren und schnell einsetzen lassen. Ich habe einen einfachen faltbaren Reflektor von Amazon, mit dem ich sehr zufrieden bin.

Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Hilfreiche Tipps zur Flatlay Fotografie findest du in meiner Serie "Fotografie für Nähblogger"

Flatlay mit verschiedenen Foto-Probs (opulent dekoriert)

 

Fotoprobs – die Nebendarsteller für die Spannung

Du hast verschiedene Möglichkeiten deine Flatlays aufzubauen. Du kannst opulent dekorieren oder minimalistisch nur die wesentlichen Stücke zeigen. Das ist einerseits eine Frage deines Geschmacks, andererseits aber auch der Aussage, die du mit deinem Bild vermitteln möchtest. Was dabei eine Rolle spielt, erkläre ich dir im Abschnitt zur Bildkomposition. Wichtig ist, dass du nicht nur Hauptdarsteller für dein Bild brauchst, dein Thema sondern auch Nebendarsteller.

Die Nebendarsteller auf deinen Flatlays werden auch “Probs” genannt. Es sind Dinge, die die Stimmung, die du mit deinem Bild transportieren willst, unterstreichen. Das tun sie ohne von den Hauptdarstellern abzulenken! Ein Klassiker unter den Probs auf Outfit Flatlays sind Blumen oder der Parfum Flacon, der auf einem Flatlay zur Unterwäsche dekoriert wird und die Sinnlichkeit der Wäsche unterstreicht.

 

 

Der Große Vorteil für dich: Probs die zum Thema Nähen oder genähter Kleidung passen, hast du schon zu Hause. Du möchtest ein Flatlay von einem frisch begonnenen Projekt dekorieren? Dann passen deine Stoffschere, das Maßband, Stecknadeln und Nähgarn thematisch ins Bild und können dir als Probs dienen. Natürlich solltest du auch darauf achten, dass sie sich farblich gut ins Bild einfügen. Eine leuchtend rote Schere auf einem Zuschnitt aus grünem Stoff tritt in Konkurrenz zu diesem, deinem Hauptdarsteller, und sollte aus dem Arrangement entfernt werden.

Wenn du Kleidung oder Accessoires genäht hast, eignen sich die weiteren Bestandteile des Outfits um dein Flatlay zu arrangieren. Schmuck, der Lippenstift oder Nagellack, den du zu dem Outfit trägst können zusätzlich als Probs ins Bild integriert werden. Wenn du ein aufwändiges Outfit arrangierst solltest du aber darauf achten das Bild nicht zu überfrachten. Weniger ist manchmal mehr- und vor allem leichter zu gestalten, wenn du noch ungeübt bist.

 

Gestaltung von Flatlays – die Bildkomposition

Neben dem Licht ist die Komposition der abgebildeten Gegenstände auf einem Flatlay das wichtigste um deine Botschaft zu transportieren. Diese Komposition geht auf die Basis der Bildgestaltung zurück. In nahezu jedem bild finden sich drei wesentliche Ebenen. Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund. jede der Ebenen hat eine Bedeutung für das Bild.

 

Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Hilfreiche Tipps zur Flatlay Fotografie findest du in meiner Serie "Fotografie für Nähblogger"

Der Hintergrund

Der Hintergrund tritt zwar nicht bewusst in Erscheinung, unbewusst bestimmt er bei einem Flatlay aber die Wirkung des Bildes immens. Wählst du eine kalte Farbe oder eine warme? Nutzt du einen glatten Hintergrund wie eine Steinplatte oder Tonkarton, oder greifst du zu einem Hintergrund mit Struktur? Ist der Hintergrund hell oder dunkel? Diese Entscheidungen bestimmen die Wirkung deines Flatlays. Ein weiches Fell oder eine dezent gemusterte Bettdecke lassen ein Bild gemütlicher, verträumter oder romantischer wirken, als wenn du auf einer glatte, leicht reflektierenden Oberfläche arbeitest. Glatte Flächen wirken, undabhängig von ihrer Farbe oft kälter und nüchterner als strukturierte.

Stell dir einmal ein Businessoutfit mit Aktentasche, Bleistiftrock, Bluse und Pumps vor. Lege es in Gedanken auf eine glatte weiße Oberfläche, akurat gefaltet, ohne “Schnickschnack” drum herum. Anschließend stellst du dir das gleiche Arrangement mit einem flauschigen Fell darunter vor. Dieses Gedankenspiel spiele ich vor jedem Flatlay das ich aufnehme. Ich wäge ab ob mein Hintergrund zur geplanten Aussage meines Bildes passt. Ein unpassender Hintergund im Flatlay kann eine ähnlich befremdliche Wirkung auf den Betrachter haben, wie der Schnee auf den Fotos zum Frühlingsoutfit, den ich dir im Abschnitt zu den Fotofails in meinem Überblick zur Fotografie für Nähblogger beschrieben habe.

Bei Outfits hat sich für mich gezeigt, dass ein einfacher weißer Hintergrund am besten funktioniert. Er lenkt weder durch Farbe noch Struktur ab und die Kleidung kann ihre volle Wirkung entfalten.

 

Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Hilfreiche Tipps zur Flatlay Fotografie findest du in meiner Serie "Fotografie für Nähblogger"

 

Der Vordergrund

Im Vordergrund deines Flatlays steht dein Hauptakteur, dein genähtes Werk. Die Gegenstände im Vordergrund eines Flatlays bilden in der Regel auch die Mitte des Bildes. Sie sollen den Blick auf sich ziehen und die Geschichte deines Bildes erzählen.

Ob du ein genähtes Federmäppchen oder ein ganzes Outfit in den Vordergrund stellst, ist egal. Wichtig ist, dass du dich entscheidest welche Wirkung es haben soll, wenn man sich das Bild anschaut. Eine Federmappe kann genauso unterschiedliche Emotionen hervorrufen wie das eben beschriebene Business Outfit. Trotzdem möchte ich hier beim Beispiel der Kleidung bleiben, weil du dir das Outfit schon einmal vorgestellt hast und es dir nun wahrscheinlich leicht fällt an diese Vorstellung anzuknüpfen.

Du triffst nun die Entscheidung, welche Wirkung dein Outfit auf den Betrachter hat. Soll es streng wirken? Dann helfen eine akurate Faltung und das Ausrichten parallel zu den Bildrändern. Du kannst strenge Kleidung aber auch “menschlicher” wirken lassen, zum Beispiel indem du einen Schuh ordentlich aufstellst, den anderen aber wie beiläufig umgekippt drappierst. Eine geschlossene Handtasche wirkt strenger als eine, die einen kleinen Einblick auf die Gegenstände in ihrem Inneren erlaubt.

 

Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Hilfreiche Tipps zur Flatlay Fotografie findest du in meiner Serie "Fotografie für Nähblogger"

Die mittlere Bildebende

Die Mitte tritt auf Grund der extremen Vogelperspektive eines Flatlays nicht so stark in Erscheinung, wie er es zum Beispiel bei einer Aufnahme einer Person in einer Stadt tut. Trotzdem spielt sie eine Rolle in deiner Bildkomposition. Sie bildet den Rahmen, in dem dein Hauptdarsteller wirkt und ist der Platz der meisten deiner Probs.

Gehen wir wieder zurück zu der Vorstellung des strengen Business-Outfits. Als Hintergrund hast du dich wahrscheinlich, genau wie ich, dafür entschieden eine glatte, kühle Oberfläche für dein Arrangement zu nutzen. Das Outfit soll nun durch Dinge unterstrichen werden, die du drum herum anordnest.  Du hast die Wahl zwischen einem opulenten Arrangement mit vielen Probs oder einer zurückhaltenden Gestaltung mit sehr wenigen Elementen.

Du hast bereits entschieden welche Geschichte dein Outfit erzählen soll, als du es im Vordergrund arrangiert hast. Möchtest du nun die Darstellung einer unnahbaren Business-Woman unterstreichen, die sich nicht in die Karten schauen lässt? Dann wähle wenige, nicht zu verspielte Probs aus. Eine dunkle Sonnenbrille kann die Distanz unterstreichen, die durch den kalten Hintergrund und die akkurate Faltung der Kleidung entsteht.

Hast du dich entscheiden die weiche Seite der Frau zu zeigen, die sich in ihrem Outfit zwar stark fühlt, aber weniger distanziert und kalt ist? Diese Wirkung kannst du mit Gegenständen erzielen, die persönlich wirken. Zum Beispiel einem besticktes Taschentuch, einer leicht geöffnete Kosmetiktasche aus der Wimperntusche und Lippenstift herausschauen oder einem Tuch oder einem Schal mit weicher Struktur, der locker auf den Hintergrund fällt.

 

Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Hilfreiche Tipps zur Flatlay Fotografie findest du in meiner Serie "Fotografie für Nähblogger"

Das wichtigste zum Schluss: Gutes Licht für deine Flatlays

Fotografieren ist malen mit Licht. Was so abgedroschen klingt, weil es so oft erwähnt wird, kann eigentlich nicht oft genug in Erinnerung gerufen werden. Wenn die Lichtverhältnisse nicht stimmen, ist es schwer gute Fotos zu machen.

Am einfachsten ist es, wenn du deine Flatlays mit natürlichem, weichen Licht aufnimmst. Die meisten Flatlays wirst du vermutlich in deiner Wohnung fotografieren. Such dir dazu einen Platz, der hell und nah an einem Fenster ist. Achte darauf, dass die Sonne nicht direkt durch dieses Fenster scheint. Direktes Sonnenlicht, zum Beispiel zur Mittagszeit, verursacht harte Schatten. In hellen Bereichen deines Bildes gehen dadurch die Details verloren und die Stimmung des Bildes leidet. Die Zeit, die du auf die Bearbeitung eines solchen Bildes verwenden musst, kannst du sinnvoller verstreichen lassen, während du auf gute Lichtverhältnisse wartest.

Wenn trotz des perfekten Platzes eine Seite deines Flatlays zu dunkel wird, kannst du mit einem Reflektor oder weißem Tonkarton etwas Licht auf diesen Bereich werfen. Wackle deinen Reflektor etwas hin und her, damit du siehst, wo die Reflektion des eingefangenen Lichts zu sehen ist, und richte ihn dann so ein, dass die Bereiche, die dir zu dunkel waren aufgehellt werden. Du kannst ihn in dieser Position an ein Möbelstück anlehnen oder Foto-Klemmen als Füße am unteren Rand befestigen.

Vielleicht möchtest du deine Bilder nicht wie ich mit dem Handy aufnehmen? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt deine Kamera einzustellen. Während du die Aufnahmen machst, solltest du die Lichtverhältnisse vor deinem Fenster nicht außer Acht lassen: wenn sich plötzlich eine dicke Wolke vor die Sonne schiebt, musst du möglicherweise die Einstellungen ändern.

 

Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Hilfreiche Tipps zur Flatlay Fotografie findest du in meiner Serie "Fotografie für Nähblogger"

 

Das A und O ist die Übung!

Ein einfaches Flatlay und so viel Hintergrundinformationen – ich war selbst erstaunt, wie lang mein Beitrag zu diesem “kleinen” Ausschnitt der Fotografie ausgefallen ist. Und es ist längst nicht alles, was sich dazu sagen ließe. Wie viel Auswirkung haben schließlich Farben und Formen auf unsere Bilder- auch auf die Flatlays! Ich denke aber, du hast nun genug Anregungen, um deine Bilder bewusst oder unbewusst zu analysieren. Damit du dich verbessern kannst, ist jetzt das wichtigste: Üben, üben, üben. Und glücklicherweise macht das Arrangieren von Flatlays nach ein paar Startschwierigkeiten, die jeder von uns hat, unheimlichen Spaß und feuert die Kreativität an. Ich habe beim Schreiben richtig Lust bekommen die Bilder für diesen Beitrag auszuwählen und weitere zu gestalten. Ich hoffe, auch du hast jetzt Lust dich am Flatlay-Fotografieren auszuprobieren! Wenn du noch etwas unsicher bist, beginne erstmal mit der Zusammenstellung eines Outfits. Tipps dazu habe ich dir im vorherigen Beitrag bereits zusammengestellt.

 

Du nutzt Pinterest? Dann nimm dir eine der folgenden Grafiken mit auf deine Pinnwand, damit du meinen Beitrag einfach wieder findest!

Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Hilfreiche Tipps zur Flatlay Fotografie findest du in meiner Serie "Fotografie für Nähblogger" Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Hilfreiche Tipps zur Flatlay Fotografie findest du in meiner Serie "Fotografie für Nähblogger" Nicht alle Fotos die Genähtes zeigen, sind am Menschen fotografiert. Eine wichtige Kategorie, die es ermöglicht mit einfachen Mitteln Outfits aber auch allerlei Accessoires und Deko-Gegenstände stimmungsvoll selber zu fotografieren, sind Flatlays. Hilfreiche Tipps zur Flatlay Fotografie findest du in meiner Serie "Fotografie für Nähblogger"

 

verlinkt: Dienstagsdinge, Creadienstag, Handmade on Tuesday

Folge:
Werbung: Einige der abgebildeten Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Beitrag enthält Werbelinks. Wenn du mehr zum Thema Werbung bei LaLilly Herzileien erfahren möchtest, findest du auf der Seite zur Transparenz im Umgang mit Werbung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.